Der LEITGEDANKE: Gemeinsam Grenzen überwinden!

In dem jahrzehntelangen Bestehen der zunächst rein Heilpädagogischen und später auch Integrativen Kindertagesstätte unter Trägerschaft des Kreises Wesel konnten wir erkennen, wie wichtig individuelle professionelle, liebevolle und engagierte Förderung für alle Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung und insbesondere auch in ihrer Sozialkompetenz- dem Verständnis für die Besonderheiten und Eigenarten der anderen Kinder, aber auch in der Entwicklung der Fähigkeiten, sich gegenseitig zu unterstützen- sind.

slider1Der Leitgedanke der Inklusion im Bildungsbereich ist die gemeinsame Betreuung und Erziehung von Förder- und Regelkindern. Dies beinhaltet unserer Auffassung nach für Bildungseinrichtungen wie KiTas den Auftrag, aktiv das Miteinander zu fördern in dem Bewusstsein, dass jeder etwas zur gemeinschaftlichen Gestaltung des KiTa-Alltags beitragen kann; zum anderen aber auch die Bereitstellung bedarfsgerechter Förder- und Rückzugsmöglichkeiten sowohl für die individuellen Bedürfnisse Einzelner als auch einer kleineren Gruppe von Kindern– und zwar unabhängig von einem attestierten Förderbedarf. Durch das recht ausgewogene Verhältnis von Regel- und Förderkindern entstehen enge Freundschaften, die über den KiTa-Alltag hinaus auch im privaten Bereich intensiv weiter gepflegt werden. „Unsere“ Kinder weisen dabei beim Eintritt in das Schulalter ein weit überdurchschnittliches Maß an sozialer Kompetenz und Empathievermögen auf und sind weitestmöglich in ihrer Individualität und Entwicklung gefördert, was auch von den aufnehmenden Grundschulen immer wieder bestätigt wird.

Unser Leitgedanke findet sich konzeptionell in unserem KiTa-Alltag wieder, z.B. in…

  • … der Arbeit in einem erfahrenen multiprofessionellen Team,
  • … einem guten Personalschlüssel sowie kleinen Gruppen,
  • … therapeutischen und pädagogischen Angeboten sowohl von innerhalb als auch außerhalb der Einrichtung für alle Kinder, die neben der individuellen Förderung die gegenseitige Akzeptanz und das Miteinander in den Fokus stellen, z.B. (je nach Bedarf, Angebot und Unterstützungsmitteln):
  • physio-, sprach- und ergotherapeutische Angebote als Bestandteil des KiTa-Alltags,
  • Yoga, Turnen,
  • Backen, Kochen,
  • tiergestützte Therapien (Hundetherapie, Reittherapie…),
  • musikgestützte Einheiten und Therapien,
  • Materialien, die den Inklusionsgedanken unterstützen, z.B. im Bereich der Spiel- und Buchauswahl,
  • Projekte zu verschiedenen Themen, u.a. solche, die den Inklusionsgedanken in den Mittelpunkt stellen,
  • … einem Raum- und Infrastrukturkonzept, das flexibel den verschiedensten Ansprüchen gerecht wird und zudem für einen abwechslungsreichen KiTa-Alltag sorgt (Therapieräume und -materialien, Rückzugsräume, Bewegungsbad, großes Außengelände, „Tobehalle“, eigene Küche sowie Kochmöglichkeiten in allen Gruppenräumen…),
  • … intensive Zusammenarbeit mit den Eltern zur bestmöglichen Unterstützung und Förderung aller Kinder, aber (als Elterninitiativeinrichtung) auch Mitspracherecht bei konzeptionellen Fragen,
  • … Mitwirkung anderer interessierter Personen (z.B. Mitglieder des Trägervereins, Sponsoren…) zum Wohl aller Kinder, z.B. durch zusätzliche Angebote.